Hilgers HfMW jdbs Wiener Staatsoper
 
 


CD-Kritik vom 26.08.06:

Vaughan Williams' romantische Tuba

[...] Das 1923 zusammengestellte Medley aus
diversen Sea Songs arrangierte der Kom-
ponist 1942 für Symphonieorchester. Es
beleuchtet einen Aspekt des kompositori-
schen Schaffens von Vaughan Williams,
die Beschäftigung mit dem englischen Volks-
lied. Hilgers geht das muntere Stück griffig
an und fordert vom Orchester ein schwung-
volles Tempo mit viel Spielwitz und Elan,
wobei die differenzierte Orchestrierung sehr
farbig zur Geltung kommt. So spritzig hat


der Rezensent dieses Stück selten gehört.
Diese Spritzigkeit und das blutvolle Spiel
des Brandenburgischen Staatsorchesters
adaptiert Dirigent Michael Luig für das
Tuba-Konzert, in dem Walter Hilgers den
Solistenpart übernimmt. Er tut dies äußerst
konzentriert und seine Virtuosität stellt er
immer in den Dienst eines konturierten
Spiels, das in keinem Satz die Phrase ab-
reißen lässt. Die momentan greifbaren Auf-
nahmen, darunter die des Widmungsträ-
gers des Konzerts, Philip Catelinet, las-
sen im langsamen Satz, der Romanza,
immer ein wenig die geforderte Weich-

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